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Sparsame Heizung im Rathaus

Clever Heizkosten gespart im Rathaus

Die Gemeinde Betzenweiler liegt mit genau 9,7 Quadratkilometern Gemarkung malerisch zwischen dem heiligen Berg Oberschwabens - dem Bussen - und einem der wichtigsten Naturschutzgebiete Süddeutschlands, dem Federsee mit seiner umgebenden Moorlandschaft.
Als im Jahr 2012 die überalterte Nachtspeicher-Heizung wegen irreparabler Defektr komplett erneuert werden musste, traf Bürgermeister Dietmar Rehm eine weise Entscheidung: Von der modernen Möglichkeit, Räume jeder Größenordnung mittels Infrarot-Wärme zu beheizen, hatte er nur flüchtig gelesen, doch als gewissenhafter Ortsvorsteher hielt er es für seine unbedingte Pflicht, sich über das Thema Infrarotheizung ganz allgemein genauer zu informieren, zumal das Rathaus über keine zentrale Heizungsanlage mit wasserführenden Leitungen verfügte.

Dietmar Rehm, Bürgermeister der Gemeinde Betzenweiler seit nunmehr 15 Jahren.

In der kleinen Stadt Hayingen auf der nahen Schwäbischen Alb gibt es, so hatte er recherchiert, eine schwäbische Firma, die anerkannt gute und von namhaften Institutionen empfohlene Infrarot-Heizungen herstellt. Von einem ersten unverbindlichen Beratungsgespräch vor Ort war Dietmar Rehm schnell von den Vorteilen - auch unter Kosten-Gesichtspunkten - fest überzeugt, damit für die Gemeinde die richtige Wahl für ein innovatives, sparsames und kostengünstiges Heizungs-System zu treffen.
So wurde nicht nur des Bürgermeisters Amtszimmer, sondern auch der große Sitzungssaal im Erdgeschoss des Rathauses mit modernen Flachheizkörpern ausgestattet. "Das war eine optimale Entscheidung, wir sind mehr als zufrieden mit der Leistung, der schnellen Verfügbarkeit von Wärme und auch mit den deutlich geringeren Kosten im Vergleich zu den Vorjahren. Die Effizienz gegenüber Nachtspeicher-Heizungen ist um ein Vielfaches besser!"
Während im Amtszimmer 3 relativ kleine Heizkörper mit jeweils 1.000 Watt völlig ausreichen, wird der knapp 70 qm große Sitzungssaal mit 5 ebenfalls unauffälligen Flachheizkörpern à 1.500 Watt innerhalb kürzester Zeit angenehm erwärmt." Damit bekommt unser Gemeinderat niemals 'kalte Füße' und behält auch bei heißen Diskussionen stets einen kühlen Kopf", freut sich der Bürgermeister, der gleich darauf auch das Rathaus der Nachbargemeinde Moosburg auf Infrarot umstellte.


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